Wandern
Schreibe einen Kommentar

Wanderung zur Blaueishütte

Blick auf den Blaueisgletscher

Jedes Mal wenn wir dem Hintersee beim Ramsau im Berchtesgadener Land einen Besuch abstatteten, fiel unser Blick auf die Blaueishütte. Vom Hintersee ist die Hütte gut zu erkennen, umschlossen vom Hochkalter, der Schärtenspitze und dem Steinberg.
2011 führte uns eine unserer ersten Wanderungen hinauf zur Blaueishütte. Anschließend statteten wir damals dem Blaueisgletscher einen kurzen Besuch ab, eine schöne aber auch fordernde Tour.

Nachdem wir schon eine paar Wanderungen mit unserem Nachwuchs absolvieren konnten (zum Beispiel hier und da hin Link einfügen) und die Kraxe als Transportmittel auch akzeptiert ist, wollten wir nun die Wanderung zur Blaueishütte zu dritt absolvieren.

Start der Wanderung war der Parkplatz Seeklause am Hintersee; eine Anmerkung dazu dieser Parkplatz befindet sich auf der Seeseite gegenüber der eigentlich Seeklause. Der Parkplatz war morgens schon halb voll, im eigenen Interesse empfehle ich die Benutzung des Parkscheinautomaten ;-).
Nachdem der Nachwuchs in der Kraxen verstaut war, gingen wir auch schon los. Aus Erfahrung haben wir dieses Mal unsere Wanderstöcke mit dabei gehabt. Eine – wie sich im Nachhinein herausstellte – richtige Entscheidung. Beginnend am Parkplatz folgen wir dem Forstweg Richtung Blaueishütte. Kurz nach dem Start kommen wir auf eine etwas breitere Forststraße, welche uns nun mit großzügigen Serpentinen bergauf führt. Da die Straße teilweise sehr steil ansteigt, sind unsere Wanderstöcke eine willkommene Unterstützung.

Nach etwas 60 Minuten erreichen wir nun die Schärtenalm, dort bietet sich eine Pause an, um sich für den Rest der Strecke etwas zu stärken. Der Forststraße folgend geht es nun weiter Richtung Blaueishütte. Nach kurzer Zeit bietet sich einem der erste Blick auf die Blaueishütte und anschließend endet auch die Forststraße unterhalb der Materialseilbahn der Blaueishütte. Von nun an erfolgt der weitere Weg über schmale Serpentinen und Stufen (Dauer laut Wandertafel: 40 min (noch)). Dieser Teil der Strecke ist gerade mit dem Nachwuchs auf dem Rücken etwas fordernd. Aber auch dieser Teil geht vorbei und somit erreichen wir nach 1:45h Minuten die Blaueishütte.

Auf der Hütte angekommen, bietet sich eine ausgedehnte Pause an, um etwas Kühles zu trinken oder auch um ein Stück Kuchen zu genießen.

Bei den letzten Wanderungen haben wir festgestellt, dass unser Nachwuchs sich gerne etwas bewegt, wenn wir oben auf dem Gipfel sind, daher haben wir oben noch eine schöne Zeit verbracht. Dazu sind wir einfach ein Stück Richtung Blaueisgletscher gegangen, dort fanden wir ein schöne Fläche, die unserem Nachwuchs den gewünschten Auslauf bieten konnte 😉 und wir nicht dauernd hinterherlaufen mussten.
Der Blaueisgletscher war noch zu erkennen, hat er doch in den letzten Jahren auf Grund der Temperaturen massiv an Fläche verloren. Da uns vom Gletscher aber noch ein etwas längerer Weg und ausgedehnte Schotterfelder trennten, entschieden wir uns gegen den Besuch des Gletschers (war das letzte Mal noch so kräftezehrend in Erinnerung ;)).

Der Rückweg erfolgt auf dem Hinweg. Spätestens jetzt ist man dankbar für die Wanderstöcke, denn der Forstweg ist teilweise sehr steil und auch auf Grund des Schotters rutschig. Bei bedachter Gehweise und etwas Ruhe aber durchaus machbar.

Fazit:
Die Wanderung zur Blaueishütte ist eine etwas fordernde Tour, die eine gewisse Kondition voraussetzt. Mit einer passenden Ausstattung (Wanderschuhe, Wanderstöcke) ist sie aber ohne Problem zu absolvieren. Belohnt wird man mit einem atemberaubenden Blick auf die umliegenden Berge und auf den Hintersee. An der Blaueishütte bietet sich die Möglichkeit eine ausgedehnte Pause zu machen, für den Nachwuchs bietet sich (unter Beobachtung) genug Auslauffläche. Die Tour ist mit einer Kraxen ohne Probleme zu absolvieren. Für einen Buggy ist die Wanderung zur Blaueishütte nicht geeignet (spätestens für die letzten 40 min über die Stufen). Noch eine kleine eigentlich selbstverständliche Anmerkung: die Tour endet auf ca. 1680 Höhenmeter und spätestens da sollte man sich unbedingt mit Sonnencreme eincremen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.