Wandern
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Wanderung auf den Högl

Blick zum Hochstaufen und Zwiesel

Der Högl befindet sich ja quasi vor unserer Haustür, ein Grund mal wieder eine kleine Wanderung auf den Högl zu machen.

Zwei Punkte galt es für die Planung der Wanderung zu berücksichtigen:
– es sollte laut Wettervorhersage verdammt warm werden (> 30 °C)
– die Tour sollte für ein Tragetuch inklusive Füllung zu bewältigen sein

Um die heißen Temperaturen zu umgehen, wollten wir früh starten. Die Sache mit dem Tragetuch sollte auch kein Problem sein, denn die Strecke ist gut zu gehen. Eine wesentliche Anmerkung: die von uns gewählte Route kann nicht mit dem Kinderwagen absolviert werden.

Nun aber zur  Route:
Start der Wanderung ist der Wanderparkplatz unterhalb des Högls, diesen Parkplatz findet ihr hier.
Dort angekommen heißt es, den Rucksack schnappen und den werten Nachwuchs im Tragetuch verstauen.

Wir folgen für den Anfang dem Panoramaweg Richtung Högl. Unser Ziel ist der Johannishögl, die Beschilderung bis dahin ist aber sehr gut und führt uns zielgerichtet an das Ziel. Der Panoramaweg bietet – unterhalb vom Wald auf der geteerten Straße und dem Kiesweg – einen super Ausblick auf Piding, das Lattengebirge, den Untersberg und Hochstaufen. Nach einer kurzen Zeit führt uns der Weg links hoch in den Wald. Es geht nun mit leichter Steigung bergauf. Der Waldweg ist sehr gut ausgebaut, gut ausgeschildert auch sehr gut zu gehen, genug Schatten wird einem ebenfalls geboten.
Nach etwa 25-30 Minuten erreichen wir eine Straße, welche wir nun weiter Richtung Johannishögl bergauf folgen. Zu dieser frühen Uhrzeit hatten wir die Straße für uns ganz alleine, ich denke tagsüber wird es auch andere Situationen geben. Bergauf geht es nun weiter auf der Straße, die uns nun komplett zum Johannishögl führt. Nach kurzer Zeit ist diese Strecke schon wieder im schattigen Wald und wir müssen nur noch einmal etwas bergauf und erreichen dann unser Ziel, den Berggasthof Johannishögl. In Summe hat die Wanderung bis hierher etwas 40-45 Minuten gedauert, davon war ein Großteil der Strecke im Schatten und angenehm zu gehen.

Hier bietet sich nun ein ausgedehnte Pause an, ein paar Bänke laden zum Verweilen ein. Wenn man nicht gerade außerhalb der Öffnungszeiten dort oben ist, würde sich natürlich auch ein Besuch des Gasthofes anbieten.

Den Rückweg wollten wir etwas anders gestalten, hierfür wollten wir den Weg Richtung Hammerau nutzen. Der Weg ist schlecht zu erkennen, befindet sich aber unterhalb der Wiese, sprich: direkt an den Gasthof grenzt eine eingezäunte Grünfläche. Am Ende des Zaunes Richtung Salzburg gehend, findet man den Weg nach unten. Am Anfang ist er nur ein schmaler Pfad, welcher stetig bergab führt. Nach 15 Minuten kommen wir an eine Wegkreuzung, links geht es nach Hammerau (Brücke). Da wir aber zurück nach Piding wollen folgen dem Weg rechts. Es geht nun durch den Wald wieder zurück nach Piding.

Fazit:
Eine landschaftlich sehr schöne Tour, welche einem wunderschöne Ausblicke auf die umliegenden Berge bietet. Die Tour ist größtenteils im Schatten und bietet sich so auch für warme Tage an. Die Wege sind gut zu gehen und somit auch mit Baby im Tragetuch sehr gut machbar.

Anbei an paar Bilder:

Die Strecke kann man natürlich auch laufen klick, muss man aber nicht ;-).

 

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