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Müll reduzieren – geht das so einfach?

Mit Nachwuchs fingen wir an, etwas mehr nachzudenken.

Wollen wir weiterhin so Raubbau betreiben an der Umwelt? Damit unser Nachwuchs später vorwurfsvoll fragen kann: „Warum habt ihr nichts dagegen gemacht?“

Lässt sich im Alltag schnell und unkompliziert etwas ändern, ohne dass es zu deutlichen Umstellungen führt?

Ich möchte hier nur ein paar unserer Änderungen angeben, denn wir sind noch lange nicht so weit, gar keinen Müll zu produzieren, so wie Shia von Zero Waste das schafft (Buchtipp: Shia Su: Zero Waste. Weniger Müll ist das neue Grün).
Wer v.a. plastikfrei unterwegs sein möchte, ist auch mit diesem Buch sehr gut beraten: Anneliese Bunk & Nadine Schubert: Besser leben ohne Plastik.

Und sicher gibt es viele andere sehr gute Internetseiten/Blogs, die sehr gute und informative Tipps geben, trotzdem möchte ich unsere Umstellung erwähnen, v.a. was wirklich leicht umsetzbar ist.

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 JOGHURT IM GLAS statt im Becher (überall zu kaufen), lässt auch unser Konsumverhalten verändern, denn jetzt wird der Joghurt nicht wie früher 1 Tag nach dem Öffnen weggeworfen (echt erschreckend, was wir mal gemacht haben)
WASSER AUS DER LEITUNG statt in Plastikflaschen, wir verwenden hier noch die Edelsteine Rosenquarz, Bergkristall und Amethyst in einem Krug, um Wasser zu energetisieren (nichts mehr schleppen müssen, keine Plastikflaschen zurückbringen, kein Plastikmüll mehr und keine Weichmacher…)
MILCH UND SAHNE IN DER GLASFLASCHE statt im Tetrapak/Becher (frischerer Geschmack, gezieltes Einkaufen nach Bedarf)
TOMATEN PASSIERT ODER STÜCKIG IM GLAS statt in der Dose oder im Tetrapak (gibt es z.B. von d’Oro oder von LaSelva in Bioquailtät) oder natürlich frisch (und saisonal!) kaufen
SAFT IN GLASFLASCHEN statt in Plastikflaschen oder Tetrapak
BIER IN BÜGELFLASCHEN statt mit Kronkorken
BRIEFMARKEN ZUM BEFEUCHTEN  statt selbstklebende Briefmarken
BRIEFKUVERTS OHNE SICHTFENSTER 
PAPIER STATT ADRESSETIKETTEN für Pakete verwenden
– Eingelegtes GEMÜSE IN GLASFLASCHEN (Mais, Pilze, Maiskolben, Kichererbsen etc.) statt in Dosen
NUDELN IN KARTONS statt in Plastik (z.B. von Barilla, leider wurde da ein Sichtfenster mit Plastikfolie eingeführt, aber besser als nur komplette Plastikverpackung)
AUF DEM (WOCHEN-)MARKT EINKAUFEN: FRISCHES OBST UND GEMÜSE SAISONAL UND REGIONAL EINKAUFEN BZW. EINGELEGTE ARTIKEL IN MITGEBRACHTE BEHÄLTNISSE FÜLLEN LASSEN, in Bioläden oder auf Wochenmärkten kann man selbst mitgebrachte Dosen super verwenden und kann ohne zusätzlichem Müll nach Hause kommen, sprich auf Gemüse/Obst in Plastikverpackungen verzichten und woanders kaufen
EINMALWASCHLAPPEN statt Feuchttücher für Wickelkinder (hier ist leider immer noch Wegwerfverhalten angesagt, aber wir „optimieren“ dies, indem wir die Waschlappen mit Wasser anfeuchten, und dadurch „haltbarere“ Tücher haben, wie gesagt, immer noch Optimierungsbedarf!)
WATTESTÄBCHEN OHNE PLASTIK (sind sogar stabiler als die mit Plastikröllchen), so ganz ohne kommen wir leider noch nicht aus
PIZZA SELBER MACHEN statt Tiefkühlpizza (dauert etwas, aber man kann die Pizza nach Lust und Laune belegen)
– KUCHEN SELBER BACKEN statt Fertigkuchen im Supermarkt oder in der Konditorei kaufen (essen im Café sehr gerne, aber mitnehmen ist wieder mit Trennplastik verbunden), schmeckt v.a. meist besser und man kann variieren wie man will und ganz viel neue Rezepte ausprobieren
GLASBEHÄLTNISSE ZUM AUFBEWAHREN statt Plastik (z.B. True Fruits Flaschen eignen sich sehr gut für kleinere Mengen und sehen schön aus)
– viele GETREIDEARTIKEL (Mehl, Haferflocken, Grieß) gibt es IN PAPIERVERPACKUNGEN
PAPIERTASCHENTÜCHER-BOX statt in Plastikverpackung 
HANDSPÜLMITTEL IM KANISTER statt in Plastikflaschen (ist zwar noch nicht plastikfrei, aber Reduzierung von Plastik, und soll sich gut als Wasserkanister zum Pflanzengießen eignen)
KAFFEEBOHNEN ODER FRISCHE GEMAHLENER KAFFEE BZW. LOSER TEE IN DOSEN ABFÜLLEN lassen statt „Fertigpackungen“ zu kaufen
BÜCHER IN BÜCHERLÄDEN VOR ORT KAUFEN/BESTELLEN (spart Verpackungsmaterial) statt Internetversand und ist auch Unterstützung von (kleinen) Buchläden, damit diese auch weiterhin bestehen bleiben dürfen/können
PEELINGHANDSCHUH statt Peelingcreme / elektrische Peelingbürste
SEIFE statt Duschgel 
HAARSEIFE statt Shampoo (ging bei mir leider nicht, daher bin ich auf BIG von LUSH umgestiegen, aber da kann ich die Becher zurückgeben)
GRABLICHTER IN GLAS (statt in Plastikhüllen diesen Tipp habe ich bei „besser leben ohne plastik“ gesehen!)
– MIT KORB UND STOFFTASCHEN statt mit Plastiktüten EINKAUFEN
LANGLEBIGE ARTIKEL KAUFEN, die nicht so schnell kaputt gehen (z.B. Küchenzubehör aus Edelstahl statt Plastik – – Messbecher / Zitronenpresse / Rührschüssel)
ÜBERLEGEN, OB MAN WIRKLICH WAS NEUES BRAUCHT, oder das alte weiterverwendet werden kann… Bsp: ich wollte mein Plastik-Nudelsieb austauschen, aber entweder ich finde einen dankbaren Abnehmer oder ich werfe es weg, und dann kann ich es ja auch genauso lang verwenden, bis es kaputt geht
REALISTISCHE MENGEN EINKAUFEN, so dass diese auch verzehrt / aufgebraucht werden (können)
SEMMELN/BRÖTCHEN beim Bäcker IN DIE MITGEBRACHTE STOFFTASCHE geben lassen (Körner in der Tasche kann man für Vogelfutter sammeln oder einfach in der Natur einmal die Tasche auf links drehen, dann ist die Tasche wieder körnerfrei)
KOSMETIK-PLASTIKBEHÄLTNISSE (z.B. Körpercreme) ALS AUFBEWAHRUNGSGEFÄSS für Knöpfe etc. verwenden statt wegwerfen
KREATIV WERDEN 😉 der Kühlschrank ist noch viel zu voll? Einfach mal ein Gericht ausprobieren, und neue Geschmacksrichtungen kombinieren…

Sollte mir noch mehr einfallen, werde ich diese Liste ergänzen…

Wer will, findet einen Weg, für sich (und Familie) einen guten Mittelweg zu finden und der Umwelt wenigstens ein bisschen weniger Müll zuzumuten. Und vielleicht wird aus weniger Müll bald mehr kaum Müll.
Und je mehr so denken, desto mehr Einfluss wird der „kleine“ Verbraucher auch haben!

Wir jedenfalls arbeiten an uns…

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