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Lesetipp – So beruhige ich mein Baby

So beruhige ich mein Kind

Das Buch So beruhige ich mein Baby* wurde mir empfohlen.

Das Buch ist in 3 Teile eingeteilt:

Teil 1: Wie Schreiprobleme entstehen
Teil 2: Schreiprobleme bewältigen
Teil 3: Die Bedeutung der Eltern-Kind-Beziehung

Zuerst wird erklärt, was dazu führen kann, dass Babys soviel schreien, v.a. in den ersten 3 Monaten, und damit die (unerfahrenen oder sogar erfahrenen) Eltern ziemlich schnell ratlos machen und überfordern können.

Es wird ziemlich gut beschrieben, dass die Kinder einfach mit unserer lauten Welt erst mal nicht klar kommen, und je nach Reizüberflutung nur den letzten Ausweg Schreien haben, was aber dann oft dazu führt, dass sie so im Schreien drin sind, dass die Beruhigungsversuche nicht schnell genug erfolgreich sind, was dann auch wieder die Eltern stresst!

Um das Schreien im Vorfeld nicht zu weit ausarten zu lassen (tut weder dem Baby noch den Eltern auf Dauer gut), wird v.a. darauf hingewiesen, die Situationen VOR dem Schreien zu bewerten, um auch die besten Maßnahmen zu ergreifen, dass die Bedürfnisse der Babys richtig erkannt und gestillt werden.
Dazu gibt es genügend ausführliche Beispiele, die verdeutlichen, dass die Eltern manchmal Allroundtalente sein und zum richtigen Zeitpunkt die richtige Maßnahme ergreifen müssen. Wer aber sein Baby nah an sich ranlässt, wird in den meisten Fällen richtig agieren und dadurch ein entspannteres Familienleben gestalten können.

Dieser zweite Teil wird aufgeteilt in die Altersstufen 0-3 Monate, 4-6 Monate, 7-9 Monate und 10-12 Monate. Die jeweiligen möglichen Entwicklungsstufen und dadurch die Herausforderung an die Eltern bzgl. Schlafen, Rhythmus, Bespaßen, Beruhigen werden angesprochen.

Im letzten Teil wird kurz auf die Eltern-Kind-Beziehung eingegangen. V.a. auf die Missverständnisse bzw. Erwartungen, die die Eltern an die Babys haben und sie dadurch eiskalt erwischt werden könnten. Kein frischgebackenes Elternpaar geht davon aus, ein Schreikind zu bekommen, oder ist so überfordert, dass die Schreiphasen so lange andauern könnten. Und auch hier gibt es Tipps, wie die Eltern zu einem ausgeglicheneren Kind kommen können.

Und sollten alle im Buch angesprochenen Tipps längerfristig (also nicht innerhalb von 1-2 Tagen) nicht fruchten und keine Besserung in Sicht sein, wird empfohlen, eine der aufgelisteten Beratungsstellen zu kontaktieren. Somit können vor Ort die Probleme – v.a. bei Schreikindern – genau besprochen werden und ein weiterer Plan erstellt werden, der die Eltern entlastet, ihnen einen Plan B an die Hand gibt, und die Beziehung Eltern-Kind langfristig unterstützt und positiv entwickeln lässt.

Fazit:
Das Buch ist angenehm zu lesen, da es sich nicht mit zu vielen Fachbegriffen und wissenschaftlichen Thesen aufhält, und ist somit eine Lektüre, die für jedermann/-frau geeignet ist, die sich mit dem Thema beschäftigen und für die gesamte Familie einen guten Start ermöglichen wollen.
Was letzten Endes dann wirklich hilft, ist natürlich abhängig von Kind, Eltern und Situation, dieses Buch ist keine Garantie nach Schema F, sondern eine sehr gute Hilfestellung und v.a. wertvoll, weil es das Verständnis für die Babys und deren Verhalten etwas näher bringt.

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