Allgemein, DIY
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Briefkuvert selbst machen

individuelle Kinder-Briefkuverts

Kennt ihr das?

Ihr habt wunderschöne Kalender vom Jahr 20.. oder auch alte Poster, aber wollt sie nicht wegwerfen, wisst aber nicht, wie ihr sie anderweitig verwenden könnt?

Mir erging es so mit einem „Maulwurf“-Kalender (von Sendung mit der Maus). Dieser Kalender hing jahrelang in meinem Zimmer bei meinen Eltern, schon ewig lang abgelaufen, aber trennen wollte ich mich nicht davon.

Dann bin ich auf die Idee gekommen – und ich bin jetzt nicht die erste, die diese Idee hatte – daraus entweder Tüten zu basteln oder, noch viiiiel toller: Briefkuvert!

Originell, bunt, und sowas hat keiner in dieser Form oder mit diesem Motiv…

Und hoffentlich freuen sich die Adressaten über diese Briefkuverts (inklusive Inhalt).

Wer jetzt eher wenig Briefe schreibt – in der Zeit der Onlinekommunikation nicht weiter verwunderlich – kann aber immer noch Fotos damit verschicken, ein paar liebe Zeilen schicken oder einfach schöne Grußkarten (sei es zum Geburtstag oder oder oder) in bunte statt wie üblich eher weiße Kuverts stecken.

Dazu braucht ihr

– einen festeren Karton (als Vorlage-Schablone)
– Briefkuvert (hier vielleicht unterschiedlich große Kuverts nehmen, denn z.B. die meisten Grußkarten haben eher das 10×15 cm Format, die „üblichen“ Kuverts sind aber die kleineren)
– Lineal (um gerade Linien zu zeichnen, bzw. gerade Knicke zu ermöglichen)
– Schere
– Pinnwandnagel
– Stift
– Fotoklebestreifen (doppelseitig)
– Kalender – diese nicht zu dünn, zu dick oder zu klein – oder dickere Poster

Schritt 1 – Briefkuvert-Schablone erstellen

Dazu nimmt man ganz einfach ein Briefkuvert der Wunschgröße (man kann auch mehrere Schablonen machen), öffnet ganz vorsichtig die geklebten Seiten – am besten mit einem scharfen Messer, und öffnet dann das Briefkuvert komplett.
Und jetzt einfach die Konturen auf dem Karton nachfahren, ausschneiden und fertig ist die Schablone.

Schritt 2 – Briefkuvert aus Kalender/Poster schneiden

Dazu die Schablone verwenden, auf die Rückseite des Kalenderblattes legen – hier immer drauf achten, was denn als Motiv zu sehen ist, also darauf achten, dass nicht unbedingt die Kalendertage auf dem Briefkuvert landen 😉 – und die Konturen mit einem Stift nachfahren, mit einer Schere ausschneiden.

Schritt 3 – saubere Falten / Knicke ermöglichen

Jetzt kommen Lineal und Pinnwandnagel zum Einsatz. Man kann es gern anders probieren, aber mit dem Nagel hab ich die besten Ergebnisse bekommen. Das Lineal ist dazu da, dass ich auch eine gerade Knickfalte hinbekomme.
Die optisch schöne Seite wird umgedreht, so dass die Rückseite / weiße Seite vor einem liegt, jetzt das Lineal ansetzen – bitte gut festdrücken, sonst verrutscht man – und am Lineal entlang das Papier leicht anritzen (nicht zu stark, denn es soll ja nur eine Faltlinie zum besseren Knicken entstehen).
Ich habe immer die Kuvertlasche am Schluss erst geritzt.

Schritt 4 – Briefkuvert fertigstellen

Dazu die Fotoklebestreifen so zuschneiden (ich habe sie an der Längsseite halbiert), dass nur die Briefkuvertflächen beklebt werden.
Hierzu müssen die Klebestreifen an den Seitenlaschen angeklebt werden, und dann wird die untere Lasche angeklebt.
Damit das Briefkuvert zugemacht werden kann (ohne transparentes Klebeband (auch bekannt als Tesa) benutzen zu müssen), müssen an der oberen Lasche auch ein paar Klebestreifen verwendet werden, aber die Abziehstreifen bleiben bis zum Verwenden des Briefkuverts dran.

Schritt 5 – Adressetiketten ankleben

Da es sich ja um bunte Briefkuverts handelt, ist die Wahrscheinlichkeit, die Adresse gut und sichtbar zu platzieren, verschwindend gering.
Daher am besten aus den Resten des Kalenders diese Adressetiketten ausschneiden. Meist ist die Rückseite weiß, so dass diese gut verwendet werden können.

Und fertig sind die Briefkuvert-Unikate!

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