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Ball für Kinder selber häkeln

Neben der Granny Square Häkeltasche habe ich noch ein weiteres einfaches Projekt in dem Sonderheft Fantastische Frühlings-Ideen zum Häkeln 01/2012  gefunden, und zwar einen Ball für Kinder selber zu häkeln.

Vorteil dabei ist, der Ball ist nicht hart, da er mit Füllwatte gestopft wird. Somit können schon mal herzzerreißende Tränen vermieden werden (verursacht durch Schmerzen, weil man vom Ball getroffen wird), ebenso kaputte Fensterscheiben, aber trotzdem können viele Sachen herunterfallen, sollten die Kleinen dann sehr zielgerichtet werfen können/wollen.
Der Ball lässt sich waschen (sofern man waschbare Füllwatte verwendet hat) und er lässt sich gut greifen, v.a. für die Kleineren unter den Kleinen sicher ganz gut, weil es kann ja schon wirklich sehr frustrierend sein, wenn man endlich mühevoll zum Ball hinkrabbelt/-robbt, danach greift, und dann rollt der Ball schon wieder weg, weil er so glatt ist und sich nicht einfach festhalten lässt.

Und wer auch noch Wollreste hat – umso besser, dann kann man diese auch gleich noch aufbrauchen und hat die Reste zu etwas Sinnvollem verarbeiten können.

Diese Bälle kann man unterschiedlich groß machen: Abhängig davon, wieviel Runden man häkeln will, denn es gibt in der Zeitschrift die Möglichkeit zwischen einem kleinen Ball (4 Runden pro  Motiv), einem mittleren Ball (5 Runden pro Motiv) und einem großen Ball (7 Runden pro Motiv) zu wählen. Die Höhe der Bälle ist natürlich jetzt auch noch abhängig vom verwendeten Garn, daher kann ich hierzu leider keine genauen Aussagen treffen.

Ab Seite 83 sind Abbildungen und die Anleitung der Häkelbälle zu finden. Dabei werden für den Ball jeweils 12 Motive gehäkelt. Auch dieses Projekt ist geeignet für Häkelanfänger, da es sich ausschließlich um einfache Häkelmaschen handelt.

Die Häkelweise der unterschiedlich großen Bälle unterscheidet sich nur darin, dass ich einfach eine Runde dazu zu häkeln habe, also wem der Ball vor dem Zusammenhäkeln doch zu klein erscheint, der kann ohne Probleme einfach einen größeren machen, indem jedes Motiv 1-3 Runden mehr bekommt.

In der Zeitschrift wird noch erwähnt, dass man noch Filzstücke (in Form von den Fünfeck-Motiven) als Stabilisierung verwenden soll, ich bin da beim Füllen gescheitert und habe die Filzstücke dann einfach weggelassen, sonst wäre der Ball nie beendet worden, und ich muss sagen: die Filzstücke sind nicht nötig…. AUSSER: man hat einen kleinen Entdeckerzwerg daheim, der zwischen den Maschen die Füllwatte rausziehen will. Aber ich hoffe, so weit kommt es nicht… 😉

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