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Erster Flug mit dem Nachwuchs

Da ein Teil der Verwandtschaft in Norddeutschland wohnt, kommt es natürlich vor, dass wir Einladungen zu Familienfesten bekommen. Von Süddeutschland aus gesehen ist es natürlich immer wieder eine ordentliche Entfernung, die es zu absolvieren gilt. So war es auch diesmal, es sollte zu einer Feier in der Nähe von Hamburg gehen.
Die große Frage war nun, welches Verkehrsmittel ist das optimale. Nach kurzer Überlegung sollte es mit dem Flugzeug nach Hamburg gehen. Zum Zeitpunkt des Fluges war unser Nachwuchs ca. 1 Jahr alt und somit mussten wir kein extra Flugticket kaufen. Die primären Gründe für den Flug waren der zeitliche Aspekt: in knapp einer Stunde fliegt man von München nach Hamburg. Dies ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber Autofahren, stressfreier geht es theoretisch mit der Bahn… Auch wollten wir einmal testen, wie unser Nachwuchs das Fliegen so findet und da ist natürlich eine kurze Distanz wie bspw. der Flug München nach Hamburg eine gute Gelegenheit gewesen.
Nun aber kurz zum eigentlichen Flug: am Münchner Flughafen angekommen ging es als erstes ab zur Gepäckabgabe. Wenn ich fliege, versuche ich grundsätzliche vorher einzuchecken, dies minimiert die Stressgefahr am Tag des Fluges. Da wir natürlich etwas mehr als Handgepäck hatten, mussten wir an den Gepäckschalter. Hierbei zeigte sich eine erste Besonderheit: es gibt einen extra Check-In für Familien, eine prima Sache, denn so kann man relativ schnell einchecken und auch das Gepäck abgeben. Die Mitarbeiter vor Ort waren sehr zuvorkommend. 
Der nächste Punkt war nun die Sicherheitskontrolle, hier hatten wir ein paar Bedenken, denn im Gepäck befanden sich natürlich ein paar Flüssigkeiten (Wasser, Cremes…), bei denen wir nicht sicher waren, ob diese die Kontrollen ohne Probleme passieren können. Aber auch hier lief es wieder sehr entspannt ab und wir durften alles mitnehmen. Da wir reichlich Zeit hatten, konnten wir nun in alle Ruhe zu unserem Gate gehen. Da es ja der erste Flug mit unserem Nachwuchs war, hatten wir Bedenken, wie sich das Benehmen des Nachwuchses während des Flugs entwickelt. Aber am Gate sahen wir fünf weitere Eltern mit Babys, Kleinkindern und Kindern, das relativierte unsere Bedenken etwas :).
Auf jeden Fall hatte unser Nachwuchs massiv Spaß am Gate auf und ab zu laufen… lieber vorher etwas laufen lassen, damit im Flugzeug später Ruhe ist, so war unser Ansatz.
Beim Boarding dürfen Familien als erstes an Bord gehen, somit hatten wir genug Zeit alle Dinge an unseren Plätzen zu verstauen. Bis zu einem Alter von 2 Jahren werden die Kinder mit Hilfe eines kleinen Gurtes auf dem Schoß festgeschnallt. Unser Nachwuchs entschied sich kurzzeitig für den Schoß des Vaters, überlegte es sich dann aber noch rechtzeitig um und wollte auf den Schoß der Mutter. Dort blieb unser Nachwuchs auch den ganzen Flug über brav sitzen. Das Unterhaltungsprogramm von Seiten der Eltern umfasste diverse Bücher, etwas Obst zum Knabbern (Gefriergetrocknete Früchte ;)) und Kuscheltiere. Durch das Kauen des Obstes war der Druckausgleich kein Problem. Die Zeit verging auch wie im Fluge und schon waren wir in Hamburg. Am Gate angekommen, gab es natürlich keine Bevorzugung beim Aussteigen aus der Maschine, aber dies war in dem Moment kein Problem. 
Als letzte Etappe galt es nun am Gepäckband auf unseren Koffer warten und dann auf zur Familie.

Bitte beachtet, dass ihr für eure Kinder einen Kinderausweis benötigt. Dieser Ausweis erhaltet ihr bei eurem verantwortlichen Einwohnermeldeamt (rechtzeitig beantragen ;)). Mit diesem Dokument seit ihr dann beim Check-In auch auf der sicheren Seite.
Auch kann es hilfreich ein Nasenspray zu verwenden um den Druckausgleich während Start und Landung zu unterstützen.
Unter folgenden Link findet ihr ein paar weitere Information über das Fliegen mit Kind.

 

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